Full Lyrics
Auff, auff, mein Kind, die Bethlad brinnt,
so bald der Hahn die Flügel schwingt,
und dir von vier und fünfften treht,
der kompt zu späth, der sich erst dreht:
und weltzet in den Federn rumb,
Faulentzt nur hie und dort ein Trumb.
Dasz frühe auffstehn macht Arme reich,
den Dawren seinem Junkern gleich,
lang Schlaffen bringt den Bettelsack,
hung'rige Zähn kein müssig Hand
macht satt auch im SchlaraffenLand.
Und wann du dich auffrichten wilt,
nimb in dein Hand desz Herzen Schild,
das heilig Creutz in Händen trag,
mit Herz und Mund andächtig sprich:
das walte Gott, und sehne dich.