Full Lyrics
1. Ach Lieb mit Leid,
wie hast dein Bscheid
kläglich in Kürz gespielt auf mich;
ich hätt gemeint,
wer stet vereint,
des Lieb nit sollt verwandeln sich.
Nun hat Unglück
gebraucht sein Tück,
genommen hin, mein Sinn
darum betrübt ist hart;
mich reut die Zart,
weiblicher Art,
die vast schön, jung, lieblich und fromm.
2. Elend, du hast
mich streng gefasst
in Sehnen und Verlangen groß,
dass all mein Freud
zurücken leit,
und steh ohn allen Trost ganz bloß.
Was fang ich an,
verwaister Mann,
weiß nit wenn endt Elend,
ich komm jetzt, wo ich wöll,
ist Ungefäll
stets mein Gesell,
das schafft die schön jung, lieblich und fromm.
3. Sendliches Leid
ist jetzt mein Weid,
entfremdt ist mir meins Herzen Lust.
Was hilft mich dass
ich bei ihr was
und soll nun sein all Freud umsunst.
Gar schmerziglich
muss leiden ich
betrübter Mann, ich kann
nit umbwenden zu Freud.
Keins Trost mich geyd
seit dass ich meid
die hoch schön, jung, lieblich und fromm.