Es jagt ein Jäger g'schwinde by Ludwig Senfl — Lyrics

Ludwig Senfl German Secular Lieder Staff notation

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Es jagt ein Jäger g'schwinde dort oben vor dem Holz; mit seiner schnellen Winde fand er ein Wild, was stolz. Auf einer weiten Heiden, da er das Wild ersach, mit seinen Winden beiden hetzt er ihm hinten nach. «Vom Gespür will ich nicht scheiden!» der selbig Jäger sprach. Das Wild hat keinen Namen, da ichs bei nennen will; aus adelich Gezamen gibt er der Kurzweil viel. Sein Äuglein sind ihm geschwinnet, darin man sich ersicht; der Mund vor Röth brinnet. Darmit dich Jäger g'schwicht. Oh Glück dem Jäger ginnet, darauf lag sein Gedicht. Sein Horen er erschellet, dasz in dem Wald erhall. Das Wild was wol gestellet, sprung über Berg und Thal, bis dasz ers niederfället hei einem Brünnlein rein; er auch ganz stet nachstellet dem edlen G'spüre sein. Den Spür er auserwählet; das bracht das G'wild in Pein.

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Es jagt ein Jäger g'schwinde

Es jagt ein Jäger g'schwinde

By Ludwig Senfl
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German
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