Full Lyrics
Ein anders will ich wagen,
ob ich möcht Gunst erjagen,
da mir das Glück
on alle Tück
jetzund wol will,
als wer zu vil,
hoff ich das Spil zu gwinnen.
Kündt ich ir Huld erwerben,
für sie wolt ich gern sterben;
dann ich es mein
gegn ir allein
mit stetigkeit
in Lieb als Leid.
Hertzlieb, thu dich besinnen.
Mein Hertz gar vil geduldet,
und hats doch nie verschuldet,
Gott weisz mein Hertz,
red ich ohn Schertz,
hett ich hinein
ein fensterlein,
würd man mein Hertz recht sehen.
War mir Gott thut bescheren,
kann mir kein Mensch nit wehren,
nach Gottes Will
setz ich mein Zill
zu Freud und Not,
stets frü und spät,
Hertzlieb, vernimb mein flehen.