Full Lyrics
1. Wie wohl ist's mir im Dunkeln,
wie weht die laue Nacht!
Die Sterne Gottes funkeln
in feierlicher Pracht.
Es zieht mich hin in's Freie,
zu schau'n des Äthers Bläue,
und zu der Sterne Höh'n
will nur mein Auge seh'n.
2.O Sterne Gottes, Zeugen
und Boten bess'rer Welt!
Ihr heißt den Aufruhr schweigen,
der drohend mich befällt.
Ich seh' hinauf, ihr Hehren
zu euren lichten Sphären,
und Ahnung ew'ger Lust
stillt die bewegte Brust.
3. Und wenn einst trübe Schwermut
das Auge dir umhüllt,
wenn dir die Welt mit Wermut
den Lebensbecher füllt:
So geh' hinaus im Dunkeln
und sieh’ die Sterne funkeln!
Und leiser wird der Schmerz
und freier schlägt das Herz.
4. Und wenn des Schicksals Strenge,
dich von den Deinen trennt,
und dir das Weltgedränge
der Freuden wen'ge gönnt:
So schau hinauf in's Freie,
in jene weite Bläue;
in jenen lichten Höh'n,
dort, dort ist Wiederseh'n!