Die Sterne by Carl Gottlieb Hering — Lyrics

Carl Gottlieb Hering German Secular Partsongs Staff notation

Full Lyrics

1. Wie wohl ist's mir im Dunkeln, wie weht die laue Nacht! Die Sterne Gottes funkeln in feierlicher Pracht. Es zieht mich hin in's Freie, zu schau'n des Äthers Bläue, und zu der Sterne Höh'n will nur mein Auge seh'n. 2.O Sterne Gottes, Zeugen und Boten bess'rer Welt! Ihr heißt den Aufruhr schweigen, der drohend mich befällt. Ich seh' hinauf, ihr Hehren zu euren lichten Sphären, und Ahnung ew'ger Lust stillt die bewegte Brust. 3. Und wenn einst trübe Schwermut das Auge dir umhüllt, wenn dir die Welt mit Wermut den Lebensbecher füllt: So geh' hinaus im Dunkeln und sieh’ die Sterne funkeln! Und leiser wird der Schmerz und freier schlägt das Herz. 4. Und wenn des Schicksals Strenge, dich von den Deinen trennt, und dir das Weltgedränge der Freuden wen'ge gönnt: So schau hinauf in's Freie, in jene weite Bläue; in jenen lichten Höh'n, dort, dort ist Wiederseh'n!

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Die Sterne

Die Sterne

By Carl Gottlieb Hering
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