Der Schwanengesang a 8 (Gimel und Daleth: Tue wohl deinem Knechte, dass ich lebe) by Heinrich Schütz — Lyrics

Heinrich Schütz German Sacred Motets Staff notation

Full Lyrics

Tue wohl deinem Knechte, dass ich lebe und dein Wort halte. Öffne mir die Augen, daß ich schaue die Wunder an deinem Gesetze. Ich bin ein Gast auf Erden; verbirge deine Gebot nicht vor mir! Meine Seele ist zermalmet vor Verlangen nach deinen Rechten ewiglich. Du schiltest die Stolzen; verflucht sind die, die deiner Gebote fehlen. Wende von mir Schmach und Verachtung; denn ich halte deine Zeugnisse. Es sitzen auch die Fürsten wider mich; aber dein Knecht redet von deinen Rechten. Ich habe Lust zu deinen Zeugnissen; die sind meine Ratsleute. Meine Seele liegt im Staube; erquicke mich nach deinem Worte! Ich erzähle meine Wege, und du erhörest mich; lehre mich deine Rechte! Unterweise mich den Weg deiner Befehl, so will ich reden von deinen Wundern. Ich gräme mich, daß mir das Herze verschmacht; tröste mich nach deinem Worte! Wende von mir den falschen Weg und gönne mir dein Gesetze. Ich habe den Weg der Wahrheit erwählet; deine Rechte habe ich vor mir gestellet. Ich hange an deinen Zeugnissen; Herr, laß mich nicht zuschanden werden! Wenn du mein Herz tröstest, so laufe ich den Weg deiner Gebote, Ehre sei dem Vater und dem Sohn und auch dem Heiligen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.

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Der Schwanengesang a 8 (Gimel und Daleth: Tue wohl deinem Knechte, dass ich lebe)

Der Schwanengesang a 8 (Gimel und Daleth: Tue wohl deinem Knechte, dass ich lebe)

By Heinrich Schütz
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German
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