Das Gedenken by Friedrich Silcher — Lyrics

Friedrich Silcher German Secular Partsongs Staff notation

Full Lyrics

1. Mag auch heiß das Scheiden brennen, treuer Mut hat Trost und Licht; mag auch Hand von Hand sich trennen, Liebe Liebe lässt von nicht. Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein treu Gedenken. 2. Ist kein Wasser so ohn' Ende, noch so schmal ein Felsensteg, dass nicht rechte Sehnsucht fände drüber hin den sichern Weg; Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein stark Gedenken. 3. Über Berg' und tiefe Tale, mit den Wolken, mit dem Wind täglich, stündlich, tausendmale grüß' ich dich, geliebtes Kind. Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein frisch Gedenken. 4. Und die Wind' und Wolken tragen heim zu mir die Liebe dein, die Gedanken, die da sagen: ich bin dein und du bist mein! Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein lieb Gedenken. 5. Überall, wohin ich schreite, spür' ich, wie unsichtbarlich dein Gebet mir zieht zur Seite und die Flügel schlägt mich. Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein fromm Gedenken. 6. Und so bin ich froh und stille, muss ich noch so ferne geh'n; jeder Schritt, ist's Gottes Wille, ist ein Schritt zum Wiederseh'n. Keine Ferne darf uns kränken, denn uns hält ein froh Gedenken.

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Das Gedenken

Das Gedenken

By Friedrich Silcher
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