Das Dörfchen, Op. 11, No. 1 by Franz Schubert — Lyrics

Franz Schubert German Secular Partsongs Staff notation

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Ich rühme mir mein Dörfchen hier; denn schön're Auen, als ringsumher die Blicke schauen, blüh'n nirgends mehr. Dort Ährenfelder und Wiesengrün, dem blaue Wälder die Grenze zieh'n, an jener Höhe die Schäferei, und in der Nähe mein Sorgenfrei! So nenn' ich meine geliebte, kleine Einsiedelei, worin ich lebe, zur Lust erweckt, die ein Gewebe von Ulm' und Rebe grün überdeckt. Dort kränzen Schlehen die braune Kluft, und Pappeln wehen in blauer Luft. Mit sanftem Rieseln schleicht hier gemach auf Silberkieseln ein heller Bach, fließt unter den Zweigen, die über ihn sich wölbend neigen, bald schüchtern hin. Lässt bald im Spiegel den grünen Hügel, wo Lämmer geh'n, des Ufers Büschchen und alle Fischchen im Grunde sehn. Da gleiten Schmerlen und blasen Perlen, ihr schneller Lauf geht bald hernieder, bald herauf zur Fläche wieder! O Seligkeit, dass doch die Zeit dich nie zerstöre, mir frisches Blut, und frohen Mut stets neu gewähre!

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Das Dörfchen, Op. 11, No. 1

Das Dörfchen, Op. 11, No. 1

By Franz Schubert
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