An die ferne Geliebte by Ludwig van Beethoven — Lyrics

Ludwig van Beethoven German Secular Lieder Staff notation

Full Lyrics

1. Auf dem Hügel sitz ich spähend In das blaue Nebelland, Nach den fernen Triften sehend, Wo ich dich, Geliebte, fand. Weit bin ich von dir geschieden, Trennend liegen Berg und Tal Zwischen uns und unserm Frieden, Unserm Glück und unsrer Qual. Ach, den Blick kannst du nicht sehen, Der zu dir so glühend eilt, Und die Seufzer, sie verwehen In dem Raume, der uns teilt. Will denn nichts mehr zu dir dringen, Nichts der Liebe Bote sein? Singen will ich, Lieder singen, Die dir klagen meine Pein! Denn vor Liebesklang entweichet Jeder Raum und jede Zeit, Und ein liebend Herz erreichet Was ein liebend Herz geweiht! 2. Wo die Bergen so blau aus dem nebligen Grau schauen herein, wo die Sonne verglüht, wo die Wolke umzieht, möchte ich sein! Dort im ruhigen Tal schweigen Schmerzen und Qual. Wo im Gestein still die Primel dort sinnt, weht so leise der Wind, möchte ich sein! Hin zum sinnigen Wald drängt mich Liebes gewalt, innere Pein, innere Pein. Ach, mich zög's nicht von hier, könnt ich, Traute, bei dir ewiglich sein! ewiglich sein!

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An die ferne Geliebte

An die ferne Geliebte

By Ludwig van Beethoven
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German
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Secular Lieder
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