Full Lyrics
Ach Gott, nun ist mein Zeit vorbei,
nun ist mir alles einerlei,
wohin ich wandern soll.
Verlassen muss ich meine Lust,
mein ganzes Herz ist in der Brust
von Tränen, von Tränen voll!
Noch einmal von der Neckarbrück
schau ich ins weite Tal zurück,
die Wasser die rauschten daher.
Sie rauschten stets, ich merkt es kaum,
sie rauschten mir zu manch alten Traum
und machen das Herz mir schwer.
Durch die alten Gassen hab ich zuletzt
heut Nacht meinen Wanderstab gesetzt
mit manchem Gesellen treu.
Sie drückten mir alle die Bruderhand:
und denk an uns im fremden Land
und bleib uns gut und treu.
Ein einzig Licht im Giebeldach
hoch oben war für mich noch wach,
da klangs: ade, fahr wohl!
Auch das ist nun vorbei, vorbei,
nun ist mir alles einerlei,
wohin ich wandern soll.