Full Lyrics
Wand'rer zieht auf fernen Wegen,
in der Brust der Sehnsucht Qual;
horch, da tönt die Abendglocke
lieblich durch das stille Tal.
Und der Wand'rer steht und lauschet,
auf den Stab gestützt, ihr zu:
„Abendglöckchen, Abendglöckchen,
wiegst nun Alt und Jung zur Ruh'.“
„Wiegst zur Ruhe alle, alle,
und mit ihnen Lust und Schmerz;
wann, o Glöckchen, rufst du endlich
auch zur Ruh' mein müdes Herz?“